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Kinder erkunden das Internet

Darf mein Kind allein im Internet surfen? Ab welchem Alter können Kinder im WorldWideWeb spielen, chatten oder nach Informationen suchen? Gibt es sichere Filter, die Seiten mit jugendgefährdenden Inhalten blockieren? Mit diesen und ähnlichen Fragen sehen sich Eltern im digitalen Zeitalter immer häufiger konfrontiert. Was grundsätzlich zu beachten ist, welche einfachen Vorsichtsmaßnahmen bereits für eine Menge mehr Sicherheit sorgen und wo geeignete Internetangebote für Kinder zu finden sind, ist in diesem Ratgeber zusammengefasst.

Erste Tastversuche

Beinahe jeder Haushalt verfügt heute mindestens über einen PC und in Familien mit Kindern ist es eher die Ausnahme, wenn kein Internetanschluss vorhanden ist. Unter Experten gilt die Faustregel, dass die Kleinen unter 3-4 Jahren weder vor der Flimmerkiste noch vor PC oder Spielekonsole „geparkt“ werden sollten. Manche gehen sogar soweit, diese Medien noch bis weit in die Schulzeit hinein den Kindern vorzuenthalten bzw. stark zu sanktionieren. Aber genau wie Kinder heute mit dem Fahrrad zur Schule fahren, oder gar mit öffentlichen Verkehrsmitteln, und auch nicht mehr mit Kreide und Schiefertafel arbeiten, so hat sich auch die Welt der Medien verändert. Eine Welt, die es zu entdecken gilt, zu begreifen und für die eigenen Zwecke zu nutzen. Wenn also Kinder Interesse an Mamis Laptop oder Papis PC zeigen, könnte dies der Zeitpunkt sein, gemeinsam erste Versuche auf der Tastatur zu wagen. Wichtig ist an diesem Punkt zusammen mit den Kindern die Funktionen des Rechners zu entdecken und sie ihnen zu erläutern.

Vorsicht vor dem Verkehr

Auf der Autobahn Fußball zu spielen ist eine denkbar ungünstige Idee und würde wahrscheinlich von keinen Eltern empfohlen werden. Ähnlich verhält es sich mit der Nutzung des Computers und im Speziellen der des Internets - wobei das Internet bei intelligenter Nutzung wenig bis keine Gefahren birgt, was man von unseren Autobahnen eher nicht sagen kann. Dafür gilt es allerdings, vor der Nutzung Regeln zu besprechen:

Darüber hinaus können mit wenigen Klicks Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, die zum einen vor unerwünschten Seitenzugriffen schützen zum anderen aber auch den Rechner vor eventuellen Beschädigungen bewahren:

Kommunikation und Klickverhalten

Problemtisch ist an dieser Stelle allerdings, neben den Möglichkeiten mit ein wenig Geschick die Filter und Sicherheitssysteme umgehen zu können, auch bereits das Verbot an sich. Die Möglichkeit zur Diskussion wird so schlicht umgangen und das Kind landet im Fall der gesperrten Seiten immer wieder auf einer Standardseite mit der Erklärung, dass hier vorläufig das Ende des Internets erreicht sei. Medienerziehung wird letztlich aber nur mit Kommunikation und Vorbildfunktion gelingen. Denn spätestens, wenn der Schutzmechanismus umgangen ist, steigt die Neugier so sehr an, dass zu sämtlichen Inhalten navigiert werden wird. Erste Geh- bzw. Klickversuche sollten also stets gemeinsam mit dem Kind gemacht werden. Hier bietet es sich an, ein bestimmtes Thema zu überlegen, bevor das Internet betreten wird. So wird ein konkretes Ziel verfolgt und nach dessen Erreichen kann der Internetbesuch mühelos beendet werden. Hier einige Themenvorschläge:

Bücher zum Thema auf lernklick.de:

Vorsicht Bildschirm!
Web 2.0 - Der ultimative Guide für die neue Generation Internet
Neue Intelligenz - Warum wir durch Computerspiele und TV klüger werden

Empfehlenswerte Seiten für Eltern und Kinder:

Beim gemeinsamen Erkunden des WeltWeitenWeb wünscht lernklick.de viel Spaß.

(lekl) 29.04.2008

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