Kinder brauchen mehr Schlaf als Erwachsene. Weil aber bei den meisten Schülern in Deutschland zwischen sechs und sieben Uhr der Wecker klingelt, viele jedoch abends nicht frühzeitig genug ins Bett gehen, ist Schlafmangel unter Schülern weit verbreitet. Und das schadet nicht nur der Gesundheit, sondern auch den schulischen Leistungen. Eine Aufgabe des Schlafes ist es nämlich, die Gedächtnisleistungen zu unterstützen und das, was tagsüber gelernt wurde, fest in das Gehirn hineinzuschreiben. Diese Abläufe finden erst im letzten Drittel des Schlafes statt und genau diese Zeit wird den Schülern genommen.
Da sich in absehbarer Zukunft am frühen Schulbeginn in Deutschland wohl nichts ändern wird, bedeutet das: Früh ins Bett gehen und möglichst bald einschlafen. Wichtige Voraussetzungen dafür sind: gesundes Essen, viel Bewegung und möglichst kein Fernsehen kurz vor dem Schlafengehen.