Eine integrative Lerntherapie ist mehr als Nachhilfe. Sie hilft weiter, wenn schulische und andere Maßnahmen nicht ausreichen, um eine Lernstörung und ihre emotionalen und sozialen Folgen nachhaltig zu beheben.
Grundlage der Förderung ist in der Regel eine ausführliche Diagnose vor Beginn der Therapie. Hier werden die Förderschwerpunkte des einzelnen Kindes ermittelt. In Einzel- oder Gruppentherapie kann dann gezielt auf diese Schwerpunkte eingegangen werden. In besonderen Fällen ist eine Übernahme der Kosten durch die Jugendämter möglich. Genauere Informationen darüber erhalten Eltern beim örtlichen Jugendamt.
Als Hinweis auf die Notwendigkeit einer Lerntherapie können gelten: Minderleistungen im Lesen und Schreiben bzw. im Rechnen, anhaltende Selbstwertzweifel, nicht erklärbare schwindende Lern- und Leistungsmotivation und „Schul-Bauchschmerzen“, für die es keine organischen Ursachen gibt.