Man spricht von Hochbegabung, wenn Kinder einen Intelligenzquotienten von über 130 haben. 100 ist der statistische Durchschnitt. Nicht immer wird Hochbegabung früh erkannt. Dann kann die zwangsläufige Unterforderung in der Schule zu Langeweile, Unaufmerksamkeit und mittelmäßigen bis schlechten Noten führen. Wichtig ist, den adäquaten Förderweg für jeden einzelnen Begabten zu finden. Erste Anlaufstellen für Eltern sind in diesem Zusammenhang der Klassenlehrer und der Schulpsychologe oder einer der bundesweit agierenden Interessenverbände.
Eltern merken meist schon in den ersten drei, vier Jahren, dass ihr Kind in seiner Entwicklung deutlich weiter ist als die Gleichaltrigen. Vielleicht nicht in allen Lernbereichen, aber doch in vielen. Mögliche Anzeichen können darin bestehen, dass
sich Ihr Kind früh als eigenständige Persönlichkeit versteht (schnell zum Gebrauch von „Ich“ übergeht)
schon sehr früh Interesse an Buchstaben und Zahlen besteht, bald darauf komplexere Anwendungen begeistern, wie beispielsweise Lesen oder Rechnen einfacher Aufgaben
es eine ungewöhnliche Merkfähigkeit besitzt, Melodien erkennen und wiedergeben kann
Nur einige mögliche Indizien, die auf Hochbegabung verweisen können. Und selbst wenn sie zutreffen, steht das das Urteil noch nicht fest. Daher ist es wichtig, mit Engagement die Entwicklung auf eine mögliche Begabung hin zu verfolgen, aber währenddessen gelassen mit dem Thema umzugehen. Sonst kann es schnell zu Enttäuschungen und Minderwertigkeitsgefühlen seitens der Kinder kommen, sollten sie doch „nur normal“ sein.
bildungsklick.de: Informationen zum Thema Hochbegabung auf bildungsklick.de
bildungsserver.de: Informationen zur Förderung von Hochbegabten auf dem deutschen Bildungsserver
www.dghk.de: Informationen zum Thema hochbegabte Kinder von der deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V.
GENIUS Hochbegabung: Aspekte und Details zur Hochbegabung. Pädagogische Empfehlungen und Beratungsangebote.