Im Wesentlichen werden an Grundschulen drei verbundene Ausgangsschriften verwendet: die seit den fünfziger Jahren eingeführte „Lateinische Ausgangsschrift“, die Ende der sechziger Jahre in der damaligen DDR entwickelte „Schulausgangsschrift“ und die aus einer Veränderung der Lateinischen Ausgangsschrift hervorgegangene „Vereinfachte Ausgangsschrift“.
Grundlage für das Lesen und das Schreiben zu Beginn der Grundschule ist meist die Druckschrift. Im Laufe des 1. bzw. zu Beginn des 2. Schuljahres lernen die Kinder dann eine so genannte verbundene Schrift, also eine der drei oben genannten Schrifttypen. Während der folgenden Grundschuljahre beginnen sie dann, ihre persönliche Handschrift zu entwickeln.