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| 5-10 Minuten (pro Runde) | nein | nein | ja | keine |
Wie im klassischen Fangen-Spiel wird ein Spieler auserkoren, die anderen zu erwischen. Allerdings sind die gefangenen Spieler nicht aus dem Spiel raus, sondern bleiben einfach an Ort und Stelle bewegungslos stehen. Gelingt es einem noch frei herumlaufenden Mitspieler nun, den Erstarrten durch Anstupsen „aufzutauen“, darf er wieder herumtoben. Aber Vorsicht: Der Fänger ist selbstverständlich auf der Hut und bewacht seine starren Gefangenen. Gelingt es ihm, alle zu erwischen, ist er der Held des Tages – zumindest so lange, bis ihm bei der nächsten Runde einer seiner Mitspieler den Rang abläuft.
Wem diese Variante zu einfach ist, der kann ganz leicht die Regeln verschärfen. Dann funktioniert das Auftauen beispielsweise nur noch, wenn ein anderer Mitspieler einen Kreis um den Eingefrorenen dreht oder durch seine Beine hindurchkriecht. Oder es wird ein zweiter Fänger benannt, der mithilft. Dies empfiehlt sich vor allem, wenn der Fänger weniger flink oder wesentlich jünger ist als seine Mitspieler. Ist der Fänger hingegen unterfordert, können sich die Mitspieler durch „Rettungsinseln“ einen Vorsprung verschaffen. Je nach örtlichen Gegebenheiten können diese aus Laternenpfählen, Bäumen, Gartenstühlen oder Maulwurfshügeln bestehen.
Damit das Spiel nicht aus dem Ruder läuft und der Fänger eine reelle Chance erhält, sollte das Gebiet, in dem gespielt wird, vorher eingeschränkt beziehungsweise genau festgelegt werden. Zur Markierung können vorhandene Vegetation, bauliche Elemente oder Markierungen aus kleinen Zweigen herangezogen werden. Sollte sich während des Spiels dennoch herausstellen, dass der Fänger keine Aussicht auf Erfolg hat, kann das Spielfeld verkleinert werden, dann wird es leichter.