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Lernhilfe
Griechische AntikeReihe: 50 KlassikerDichten wie Homer, kämpfen wie Miltiades, Skulpturen schaffen wie Polyklet - von bedeutenden Menschen aus der griechischen Antike ist hier in 50 Essays zu lesen und ihr Können zu bestaunen. Persönlichkeiten aus Kunst, Politik und Wissenschaft werden portraitiert und bieten einen ersten Einblick in die Zeitspanne von 800 bis 30 v.Chr. mit Ausblicken auf die Wirkkraft so mancher Errungenschaft in unserer Zeit. SpartaWenige Frauen finden sich hier neben vielen Männern wieder. Kein Wunder, bis zur Gleichberechtigung der Frauen in Griechenland sollte noch ein weiter Weg bevorstehen. Eine Ausnahme bildete Sparta, denn dort durften Frauen ein wesentlich freizügigeres Leben genießen als im Rest Griechenlands, wie der Essay über Neaira beiläufig bemerkt. Einige Aufsätze zuvor steht mit Lykurg ebenfalls Sparta im Licht des Interesses. Allerdings weniger für seine Menschenfreundlichkeit, sondern aufgrund seiner straffen Organisation des Staatswesens. Hierzu zählte dann auch, dass Kinder, die schwächlich oder missgestaltet zur Welt kamen, getötet wurden, um den Staat nicht zu belasten. So und ähnlich widmet sich jeder der 50 Essays einer Persönlichkeit aus der griechischen Antike. Nebenbei werden politische, philosophische und künstlerische Besonderheiten aufgedeckt, wie beispielsweise das Scherbengericht, die Entstehung der Hymne oder „deus ex machina“. Kleine, grau unterlegte Kästchen halten diese Zusatzinformationen bereit und runden so den Wissenseinstieg in die griechische Antike mit Detaileinblicken ab. Zur ReiheDer ohnehin nicht trockene, sondern hervorragend lesbare Text der Reihe 50 Klassiker wird zusätzlich durch eine reiche Bebilderung aufgelockert. Der Text gliedert sich in ein einleitendes Vorwort, an das 50 Essays anschließen. Mit einem jeweiligen Umfang von ca. 5 Seiten pro Aufsatz wird das Augenmerk des Lesers auf das Wesentliche gelenkt. Anschließend fasst eine farblich abgesetzte Seite Biografie und weiterführende Materialien sowie Quellen zusammen, um in einem Kästchen das Gros zum besprochenen Gegenstand oder der genannten Person noch einmal Auf den Punkt gebracht in zwei Sätzen zu präsentieren. FazitDichter, Künstler, Sternengucker und Philosophen geben sich ein Stelldichein, wenn es um die Griechische Antike geht. Aktuelle Bezüge schulen die Aufmerksamkeit und gut verpackte Infos das Wissen um längst vergangene Zeiten und ihre Berühmtheiten. So gelingt ein spannender Ausflug in das 8. Bis 1. Jahrhundert v.Chr., der zum Weiterrecherchieren ermuntert.
(lekl) 14.09.2011
Titel: Griechische Antike
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