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Viktor, der kleine Werwolf

Pelziges Lesevergnügen

Mitten in der Nacht wird Viktor wach. Der Mond steht voll und hell am Himmel. Endlich ist Viktor acht, fast so alt wie sein bester Freund Timmy. Doch warum juckt nur seine Haut so grässlich? Das erfahren Leseeinsteiger in diesem angenehm großzügig gedruckten Buch. Und keine Angst vor Werwölfen: Die in der Geschichte sind ausgesprochen nett.

Geburtstagsnacht

Viktor wird wach und freut sich darüber, dass er Geburtstag hat. Noch ist es Nacht, aber bald schon werden Timmy und seine Eltern ihm gratulieren. Das ist fast so schön, wie mit seinen eigenen Eltern zu feiern. An die kann sich Viktor ohnehin nicht mehr erinnern, hat er sie doch seit vier Jahren nicht mehr gesehen. Noch weiß Viktor nichts von den Gründen seines Waisendaseins, doch das wird sich bald schon ändern.

Das juckt

Erst ein leichtes Jucken auf der Haut, dann mehr Armhaare als gewohnt und im Nu wird aus dem kleinen Viktor ein schneeweißer, bebrillter Werwolf. Dabei will er das gar nicht. Ganz entsetzt und unglücklich ist er darüber, will sogar seine Ziehfamilie deshalb verlassen. Doch dann tritt ein freundlicher alter Mann in sein ungewöhnliches Leben und erzählt von den Werwölfen in den Menschen. Alles wendet sich zum Guten und Timmys Eltern erweisen sich als verständigste Menschen auf der Welt.

Fazit

Über Nacht zum Werwolf werden – eine gruselige Vorstellung, auch für Viktor. Zum Glück hat er treue Menschen, die zu ihm stehen. Wie diese mit ihm die neue Situation meistern, lesen Kinder auf übersichtlich bedruckten Seiten mit einer niedlichen Illustration hier und da.

(lekl) 09.08.2010

Titel: Viktor, der kleine Werwolf
Autor: Paul van Loon
Illustrationen: Thorsten Saleina
Verlag: Coppenrath
empf. Preis: 9,95 Euro
Alter: ab 8 Jahren
176 Seiten
Erscheinungsjahr: 2010


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