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Lernhilfe
Marie – help me!Reihe: Eine deutsch-englische FreundschaftsgeschichteKaum ist der heißersehnte Adoptivbruder in der irischen Familie angekommen, beginnt Claire Sturm zu laufen. Kann ihre deutsche Freundin Marie die Wogen bei ihrem Silvesterbesuch ein wenig glätten, oder ist Claires Eifersucht auf den Neuankömmling doch zu groß. In deutschem Erzähltext und deutsch-englischen Dialogen können Englischlerner bequem der lebensnahen deutsch-irischen Freundschaftsgeschichte folgen. Hilferuf aus der FerneAuch wenn Claire inzwischen nicht mehr in Maries direkter Nachbarschaft wohnt, weil ihre Familie zurück nach Irland gezogen ist, sind die beiden Mädchen doch immer noch dicke Freundinnen. Als Einzelkind aufgewachsen freut sich Claire dann auch in ihren Briefen an die deutsche Freundin riesig auf ihren baldigen Familienzuwachs: Ihre Eltern wollen einen kleinen Jungen adoptieren. Nach und nach kippt Claires Stimmung jedoch nicht nur in den Briefen um. Den kleinen findet sie abscheulich und kann gar nicht verstehen, dass alle Welt so vernarrt in ihn ist. Auf Claires Hilferuf reagiert Marie selbstverständlich sofort und freut sich auf den Besuch bei ihrer Freundin. In Irland angekommen ändert sich das jedoch rasch, da Claire auch Marie gegenüber ganz schön zickig ist. Steht ihre Freundschaft auf dem Spiel, oder kann Claire ihre Eifersucht auf den neuen Bruder und den damit verbundenen Ärger über ihre Umwelt überwinden? Sprachliches PingpongAus Maries Perspektive beschrieben, richtet sich der Erzähltext auch nach der Muttersprache des Mädchens, ist also auf Deutsch verfasst. In England angekommen, rieseln dann aber englische Dialoge auf das Mädchen. Kein Problem, ist ihr Englisch doch ganz gut nach der schon lange anhaltenden Freundschaft zu Claire. Antwortet das deutsche Mädchen Claires Verwandten gegenüber in englischer Sprache, kontert sie der Freundin gegenüber auf Deutsch. Dadurch werden unbekannte Vokabeln aus den englischen Dialogen zum Teil ganz gut durch die deutsche Antwort darauf erklärt. Bei anderen Gelegenheiten fragt Marie dann auch stellvertretend für die Leser schon einmal nach, was ein Wort bedeutet. Einige, durchaus ungewöhnlichere Vokabeln, bleiben jedoch auch ungeklärt. FazitMitgenommen zu einer Ferienwoche in Irland, können Englischlerner problemlos der Freundschaftsgeschichte um Marie und Claire folgen. Deutscher Erzähltext trifft hier auf zum Teil englische Dialoge, Vokabeln werden teilweise im Text erklärt oder erschließen sich aus dem Kontext.
(lekl) 06.04.2007
Titel: Marie – help me!
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