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| 10 Minuten | 1 Brausetablette (z.B. Vitamin-Brausetablette), 1 Plastik-Ei aus einem Überraschungs-Ei, 1 Kanne Wasser |
10, 9, 8 ... der Countdown läuft! Noch ein paar Sekunden, und du schickst eine Rakete in den Weltraum. Na ja, ganz so weit wirst du es nicht schaffen. Aber ein gutes Stückchen wird sie schaffen, wenn du sie in der Küche startest. Lege die Vitamin-Brausetablette in die eine Hälfte des Plastik-Eis. Stell die Kanne mit dem Wasser und die zweite Ei-Hälfte bereit. Nun muss alles fix gehen. Fülle Wasser in die Ei-Hälfte, in der die Brausetablette liegt. Stecke die andere Ei-Hälfte schnell auf die erste und lege das Ei aufrecht auf den Tisch.
Nach wenigen Sekunden gibt es einen Knall und die obere Ei-Hälfte saust in Richtung Küchendecke. Die Brausetablette blubbert ordentlich vor sich hin. Wenn du schnell bist, kannst du noch ein paar weitere Raketenstarts hinbekommen. Mit einem Löffel Backpulver statt der Brausetablette geht’s übrigens auch. Und wenn du noch ein paar Flügeln aus Klebefolie an das Ei bastelst, fliegt es noch schöner.
In Brausetabletten, Brausepulver und Backpulver gibt es zwei Chemikalien, die ganz schön heftig miteinander reagieren: Natron und Wein- oder Zitronensäure. In einer Tablette sind sie zunächst getrennt, im Backpulver geben sie auch erst mal Ruhe.
Kommen die Chemikalien aber mit Wasser in Berührung, geht’s los. Die Stoffe reagieren aufeinander, wie du an den Bläschen siehst. Nun entsteht aus ihnen Kohlendioxid. Das ist ein Gas, und ein Gas braucht Platz. Es dehnt sich nämlich aus, darum blubbert das Wasser. Doch wenn – wie hier im Ei – einfach kein Platz für das Gas da ist, schafft es sich seinen Weg. Der Deckel wird durch den Druck einfach weggesprengt.
Übrigens: Echte Raketen funktionieren tatsächlich so ähnlich.
(Versuch aus: Kinder Brockhaus Experimente, ISBN 978-3-7653-2401-7, 14,95 Euro) www.kinderbrockhaus.de